Mittwoch, 22. August 2007

Bush: "This enemy will be defeated!"

George W. Bush hat heute im US-Bundesstaat Missouri eine interessante Rede gehalten. Vor einer jährlichen Veteranenversammlung zog Bush Parallelen zwischen der früheren US-Politik gegen den Totalitarismus in Asien und dem Krieg gegen den heutigen Totalitarismus im Nahen Osten. Bush über den Zweck seiner Rede:
"I'm going to describe why helping the young democracies of the Middle East
stand up to violent Islamic extremists is the only realistic path to a safer
world for the American people. I'm going to try to provide some historical
perspective to show there is a precedent for the hard and necessary work we're
doing, and why I have such confidence in the fact we'll be successful."

Wie schon in vielen Reden zuvor nutzte Bush Japan als Beispiel dafür, was eine Demokratisierung bewirken kann: Japan wandelte sich von einem Kriegsgegner zu einem der engsten Alliierten der USA, zu einem Land, in dem Freiheit und Rechtsstaatlichkeit herrschen, und das keine unprovozierten Angriffskriege führt. Es sind allein diese Prinzipien, die nach Japan "exportiert" worden sind. Kulturell ist Japan das geblieben, was es immer war. Ausdruck dafür, ist zum Beispiel, dass Japan noch immer einen Kaiser als Staatschef hat. So viel dazu, dass die USA anderen Ländern ihr System aufdrücken wollen.
Bush:
"Today most of the nations in Asia are free, and its democracies reflect the
diversity of the region. Some of these nations have constitutional monarchies,
some have parliaments, and some have presidents. Some are Christian, some are
Muslim, some are Hindu, and some are Buddhist. Yet for all the differences, the
free nations of Asia all share one thing in common: Their governments derive
their authority from the consent of the governed, and they desire to live in
peace with their neighbors."

Bush zeigte in seiner Rede, dass es auch damals, während der verschiedenen amerikansichen Engagements in Asien, stets Zweifler und Pessimisten gegeben hat, deren Vorhersagen jedoch nicht eingetroffen sind. Gerade im Bezug auf Japan waren die Zweifel groß: So genannte Experten argumentierten immer wieder, dass Japan nun mal traditionell nichts mit Demokratie zu tun habe und überhaupt die japanische Kultur und Religion mit Demokratie unvereinbar seien. Sogar ein Regierungsmitglied Harry Trumans sagte: "Democracy in Japan would never work". Ja, das alles hört sich doch irgendwie bekannt an.

Selbst vor der Erwähnung Vietnams schreckte Bush in seiner Rede nicht zurück. Natürlich titeln jetzt alle Zeitungen damit, Bush vergleiche die Situation im Irak mit der in Vietnam. Dabei ging es ihm nur um einen einzigen Punkt: Cutting and running! In Vietnam hatte dies unzählige tote Vietnamesen zur Folge und den Ruf bei sämtlichen Schurken dieser Welt, mit Amerika könne man's ja machen, da die eh nur davon laufen. Bush:
"There was another price to our withdrawal from Vietnam, and we can hear it in
the words of the enemy we face in today's struggle -- those who came to our
soil and killed thousands of citizens on September the 11th, 2001. In an
interview with a Pakistani newspaper after the 9/11 attacks, Osama bin Laden
declared that 'the American people had risen against their government's war
in Vietnam. And they must do the same today'. His number two man, Zawahiri,
has also invoked Vietnam. In a letter to al Qaeda's chief of operations in Iraq,
Zawahiri pointed to 'the aftermath of the collapse of the American power in
Vietnam and how they ran and left their agents'.
Zawahiri later returned to this theme, declaring that the Americans 'know better than others that there is no hope in victory. The Vietnam specter is closing every
outlet.' Here at home, some can argue our withdrawal from Vietnam carried no
price to American credibility -- but the terrorists see it differently."


Natürlich sind die beiden Situationen - damals im Fernen und heute im Nahen Osten - nicht die selben. Es geht aber auch nicht um irgendwelche Details, sondern um prinzipielle Dinge: Auch heute geht es um eine totalitäre Ideologie, die sich so weit in der Welt ausbreiten möchte, wie möglich. Dem muss Einhalt geboten werden und das erreicht man nicht, indem man sich zurück lehnt. Und letztlich gibt es keine größere Kraft als die der Freiheit und Demokratie, um das Problem bei der Wurzel zu packen und ein für alle mal zu lösen. Bush:
"... because the shadow of terror will never be lifted from our world and the
American people will never be safe until the people of the Middle East know the
freedom that our Creator meant for all."

Sonntag, 19. August 2007

Media Bias

Es ist ja kein Geheimnis, dass Bush zumindest in Old Europe als der erste amerikanische Diktator gilt. So ziemlich alles hat er unter Kontrolle (was natürlich anderen Behauptungen widerspricht, andere (die Zionisten, die Öl-Lobby etc.) hätten IHN unter Kontrolle, aber wen stört das schon). Vor allem die amerikanischen Medien gehören zum Einflussbereich des Weißen Hauses (Fox News!!!). Die amerikanischen Medien sind also ein Instrument der Neocons, mit dem sie die Amerikaner manipulieren.

Die unzähligen Beispiele, die zeigen, dass eher das Gegenteil der Fall ist, dass Bush sich also pausenlos gegen die Mainstream-Medien zur Wehr setzen muss, werden natürlich ignoriert. Nun sind neue Fälle bekannt geworden, die zeigen, dass in den Redaktionsstuben der meisten Fernsehsender und Zeitungen vor allem die Liberals sitzen:

NBC-Journalist Joe Scarborough enthüllte vor ein paar Tagen folgendes:
"My first night here at MSNBC was the president's State of the Union Address in
2003. And I was shocked because there were actually people in the newsroom that
were booing the president basically from the beginning to the end."
Na ja, bei NBC ist das ja nun wirklich nichts neues. In der Wahlnacht 2000 hat die Redaktion der Nachrichtensendung von NBC, laut dem damaligen Vorsitzenden von General Electric Jack Welch, offen für Gore gejubelt.

Seine Aussage machte Joe Scarborough übrigens, als er in seiner Sendung von einem zweiten Fall von "liberal bias" in den amerikanischen Medien berichtete: Der Redaktionschef der Seattle Times Dave Boardman schickte ein Memo an seine Mitarbeiter, in denen er sie dafür kritisierte, bei Karl Roves Rücktritt applaudiert zu haben. Wörtlich:
"When word came in of Karl Rove's resignation, several people here started
cheering. That sort of expression is simply not appropriate for a newsroom."
Letzteres hat Boardman ja richtig erkannt!

Freitag, 17. August 2007

Stühlerücken im Weißen Haus

Zwei Wochen Entspannung auf Rhodos sind für diesen Blog seit gestern Geschichte. Obwohl die Rückkehr in den Alltag nie leicht ist, ist es zumindest schön, wieder fleißig bloggen zu können.

Zumindest eine Nachricht aus den letzten zwei Wochen soll nachträglich erwähnt werden:

Karl Rove gab am Montag bekannt, dass er zum 31. August das Weiße Haus verlassen wird. Roves offizielle Amtsbezeichnung war zuletzt Vize-Stabschef oder einfach nur Chef-Berater von George W. Bush. Doch Spitznamen hatte Rove viele: "Bushs Gehirn" oder "Der Architekt", wie Bush ihn selbst einmal nannte, waren die netteren. Doch auch als eine Art "Darth Vader" oder "black prince" wurde er gerne gesehen. Karl Rove kokettierte mit diesem Image, als er zum Beispiel einmal scherzhaft sagte, dass es eines seiner Hobbies sei, kleinen Tieren den Kopf abzureißen.

Der Hass seiner politischen Gegner war Rove jedenfalls stets sicher. Sie haben es ihm wohl nie verziehen, dass er einen Wahlsieg nach dem anderen für George W. Bush produzierte. So analysierte Rush Limbaugh ganz richtig:
"The only reason these people hate Rove is because he outsmarted them at nearly
every turn, and they hate that. You know, power is theirs by birthrate. Rove, in
their minds, is the one person that came along and took it away from them and
kept it away from them for all these years, and they just despise him. They are
the smartest people in the room, and to be outsmarted by rubes like Rove from
Texas, and Bush, just offends them all to hell."

Immer wieder versuchten gerade die Demokraten im Kongress, Rove etwas anzuhängen und ihn vor Untersuchungsausschüsse zu laden. Ihr Verfolgungswahn war allerdings nie von Erfolg gekrönt, da schon das Executive Privilege Rove vor den Hexenjagden der Dems bewahrte.


Dass Rove nun aus dem Weißen Haus scheidet, ist zwar schade, aber auch verständlich. Diese sechs einhalb Jahre im Weißen Haus waren für einen Mann mit seinem Arbeitspensum viel. Irgendwann ist es nun mal Zeit zu gehen.
Der Stabschef des Weißen Hauses, Josh Bolton, hatte dem Seniorstab Bushs gesagt, dass alle, die nicht vorhaben, bis zum Ende der Amtszeit zu bleiben, bis Anfang September ihren Posten verlassen sollen. Nach Kommunikationsdirektor Dan Bartlett ist nun Karl Rove das zweite berühmte Gesicht des Präsidentenstabes, das dieser Aufforderung nachkommt. Auch Pressesprecher Tony Snow wird das Weiße Haus aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen wohl bald verlassen.

Die Medien rufen natürlich das große Flüchten von der Titanic aus und könne ihre Freude über Roves Abgang nur schwer verbergen. Die Kongress-Demokraten haben ihn bisher zwar nicht gekriegt, aber endlich ist er trotzdem bald weg.

Donnerstag, 2. August 2007

König Fußball

Ja, der Blog weiß, dass er seine Leser in den letzten Tagen etwas vernachlässigt hat. Hausarbeiten sind daran Schuld. Und auch in den nächsten zwei Wochen wird es nicht besser werden. Schuld daran wird ein All-Inklusive-Urlaub auf Rhodos sein (Yeeeehaaaaa!).

Deswegen zum vorläufigen Abschied diese positive Meldung:

Die Fußballnationalmannschaft des Irak hat überraschend den Asien-Cup gewonnen!
Ja, wenn man nicht mehr befürchten muss, bei Niederlagen von Saddams perversen Söhnen zum Zeitvertreib gefoltert zu werden, klappt's auch mit dem Siegen.

Die Bedeutung dieser Nachricht vollständig verstehen werden wohl nur die (und ich zähle mich dazu), die wissen, dass Fußball mehr ist als nur ein Spiel.

Der Stern: "'La Schiiya, la Sunniya, Irakiya Wuataniya', riefen die Feiernden aus den Autos, die eigentlich gar nicht fahren durften, 'Keine Schiiten, keine Sunniten, der Irak ist unsere Heimat!' Junge Frauen ohne Kopftuch, die Nationalfarben auf Wange und Stirn gepinselt, trillerten, sangen. Wildfremde fielen sich weinend in die Arme, rannten in der Gluthitze mit nacktem Oberkörper durch die Straßen."

Freitag, 27. Juli 2007

Al Kaida im Irak: "Public Enemy Number One"

George W. Bush hielt vor ein paar Tagen eine interessante Rede auf einem Luftwaffenstützpunkt in South Carolina.

Das Thema: Die Al Kaida im Irak. Denn eine der Lieblingsaussagen der Demokraten ist ja, dass die Al Kaida im Irak nichts gemeinsam hat mit der Al Kaida von Osama bin Laden. Ja, dieser Blog findet auch, dass sich das etwas weit hergeholt anhört, aber schließlich brauchen die Dems dieses Argument, um sagen zu können, dass der Krieg im Irak nur von der eigentlichen Priorität, nämlich dem War On Terror, ablenkt.



Um eben genau dieses Denken zu entkräften, hat Bush nun besagte Rede in South Carolina gehalten.

Hier die Hauptpunkte:


  • Die Führer und Hauptentscheidungsträger von Al Kaida im Irak sind stets Nicht-Iraker gewesen, die Verbindungen zur Al-Kaida-Führung um bin Laden hatten oder haben, bzw. sogar einen Treueschwur gegenüber bin Laden abgelegt haben. Berühmtestes Beispiel ist natürlich der 2006 getötete al Sarkawi. Bush: "In 2004, Zarqawi and his terrorist group formally joined al Qaida, pledged allegiance to Osama bin Laden, and he promised to 'follow his orders in jihad'."
  • Bin Laden selbst legt größten Wert auf den Kampf gegen die US-Truppen im Irak. Er nannte das Ganze einmal den "dritten Weltkrieg". Auch wenn die Demokraten das nicht so sehen, aber für bin Laden ist der Irak-Krieg die zentrale Front in seinem Dschihad gegen die USA. Im letzten Jahr hat bin Laden einen seiner Kommandeure Abd al-Hadi in den Irak geschickt, um die dortige al Kaida zu unterstützen. Dort ist Abd al-Hadi aber nie angekommen, denn die USA konnten ihn verhaften. Jetzt sitzt er in Guantanamo
  • Vor ein paar Wochen verhafteten die USA Mashadani, den ranghöchsten Iraker bei der al Kaida im Irak. Bei seinen Verhören sagte er, so Bush: "The foreign leaders of Al Qaida in Iraq went to extraordinary lengths to promote the fiction that al Qaida in Iraq is an Iraqi-led operation. He says al Qaida even created a figurehead whom they named Omar al-Baghdadi. The purpose was to make Iraqi fighters believe they were following the orders of an Iraqi instead of a foreigner. Yet once in custody, Mashadani revealed that al-Baghdadi is only an actor."
  • Manche führen als Argument an, dass die al Kaida Führungsriege um bin Laden nicht vollständig den Befehl über die Operationen der al Kaida im Irak hat. Deshalb sei die al Kaida im Irak eine selbstständige Organisation. Dies, so Bush, zeige ein falsches Verständnis von der Art und Weise, wie die al Kaida operiert: "Al Qaida and its affiliate organizations are a loose network of terrorist groups that are united by a common ideology and shared objectives, and have differing levels of collaboration with the al Qaida senior leadership. In some cases, these groups have formally merged into al Qaida and take what is called a "bayaat" -- a pledge of loyalty to Osama bin Laden." Eben in diese Kategorie falle die al Kaida im Irak. Sie sei Teil der dezentralisierten Befehlskette der al Kaida und keine eigenständige Organisation.
  • Bush liefert auch gleich den Grund, warum gerade in den Reihen der Demokraten viele darauf bestehen, dass die al Kaida im Irak nicht zur eigentlichen al Kaida gehört: Pure Politik. Bush: "It's because they know that if they can convince America we're not fighting bin Laden's al Qaida there, they can paint the battle in Iraq as a distraction from the real war on terror. If we're not fighting bin Laden's al Qaida, they can argue that our nation can pull out of Iraq and not undermine our efforts in the war on terror."
  • Bush fand auch noch deutliche Worte zu einer anderen oft geäußerten Anschuldigung: Die al Kaida im Irak hätten die USA selbst durch den Irak-Krieg geschaffen. Bush: "The argument follows the flawed logic that terrorism is caused by American actions. Iraq is not the reason that the terrorists are at war with us. We were not in Iraq when the terrorists bombed the World Trade Center in 1993. We were not in Iraq when they attacked our embassies in Kenya and Tanzania. We were not in Iraq when they attacked the USS Cole in 2000. And we were not in Iraq on September the 11th, 2001. [...] If we were not fighting these al Qaida extremists and terrorists in Iraq, they would not be leading productive lives of service and charity. Most would be trying to kill Americans and other civilians elsewhere -- in Afghanistan, or other foreign capitals, or on the streets of our own cities."

Resolut in der Öffentlichkeit, emotional im Privaten

Eine Sache, die in den Medien gerne verbreitet wird ist, dass George W. Bush nie an der Beerdigung eines im Irak oder in Afghanistan gefallenen Soldaten teilgenommen hat, geschweige denn jemals an einem Flughafen stand, um mit Flaggen bedeckte Särge in Empfang zu nehmen. Damit wird suggeriert, dass Bush sich in keinster Weise um die Soldaten schert, die auf seinen Befehl hin in Kriegsgebiete geschickt wurden und dort gefallen sind; die mehr als 3500 gefallenen Soldaten als bloße statistische Zahl.

Doch gerne verschwiegen wird, dass Bush viele andere Dinge für die Soldaten und ihre Familien tut: So besucht er regelmäßig die beiden großen Militärkrankenhäuser in Washington DC: Das Naval Medical Center in Bethesda und das Walter Reed Army Medical Center. Dort tritt er an die Krankenbetten von zum Teil schwer verwundeten Soldaten, trifft sich mit deren Familien und verleiht Orden.

Wann immer Bush einen US-Militärstützpunkt besucht, trifft er sich mit den Familien von gefallenen Soldaten. Hunderte Familien haben diese Erfahrung schon gemacht, darunter auch Angehörige, die Bush politisch nicht nahe stehen und auch deutliche Worte finden, was den Irak-Krieg angeht. Die Medien dürfen bei diesen Treffen nicht anwesend sein und Bush selbst spricht selten darüber. Wenn er es tut, dann sagt er, dass es vor allem eine Inspiration für ihn sei, die Kraft und Stärke derer zu sehen, die einen schmerzhaften Verlust erlitten haben. Was die Medien von den Treffen erfahren, erfahren sie von den Familien selbst. So berichtete Ellen Thornton über Bush:
„He’s very sincere, he’s very caring and very compassionate. You can tell that
he struggles every day with the loss of life.”
Und Ellen Holton sagt über ihre Begegnung mit Bush:
„I just looked at him and I’d already been crying. And he just came over and he
gave me a big hug and he kissed me on both cheeks, and he was crying at the same
time. He’s like ‘I’m sorry, I just cannot believe this’.”

Seit einiger Zeit bietet Bush Veteranen, die Amputationen erlitten haben an, zu gegebener Zeit mit ihm joggen zu gehen. Gestern war es mal wieder so weit: US Army Sgt. Neil Duncan und Army Specialist Max Ramsey wurden ins Weiße Haus eingeladen und joggten dort mit Bush.
Das Foto gibt es hier.

Donnerstag, 26. Juli 2007

General Patton is back!

Wer kennt ihn nicht, den Monolog am Anfang des Hollywood-Films über einen der Kriegshelden des 2. Weltkrieges, General George S. Patton. Auf YouTube tauchte jetzt ein Video auf, in dem die Szene dahingehend verändert wurde, als dass Patton über den heutigen Krieg gegen den Terror und vor allem über den Krieg im Irak spricht. Wieder einmal steht er vor einer überdimensionalen US-Flagge und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Über den War on Terror: "This is not a goddamned video game. This is a modern fight for freedom and security of this nation and the world."

Über den Congress of Surrender: "I really wonder where we'd be today if some of our current members of Congress were residing during World War Two. I think we'd all be speaking German right now and the world would have a serious shortage of Jews. These people like Harry Reid, that son of a bitch, is like a man in combat that won't provide you the cover fire you ask for so you end up getting your goddamned head blown off."

Über den geforderten Rückzug: "Now there's another thing I want you to remember. I don't wanna get any more messages saying that we need to pull out of Iraq. We're not pulling out of anything, let the enemy do that. We are advancing constantly and we're not interested in pulling out of anything except a parking lot."

Dieses Video ist ein absolutes Muss und spricht zumindest diesem Blog aus der Seele.
Hier ist es zu finden.

Dienstag, 24. Juli 2007

Chavez - der lupenreine Demokrat Süd-Amerikas

Ist es nicht immer wieder schön zu hören, wie die Linken in Deutschland gerne den venezuelanischen Präsidenten Hugo Chavez verteidigen? Immerhin sei der demokratisch gewählt worden (ganz im Gegensatz zu seinem Kollegen weiter nördlich im Jahre 2000 versteht sich) und überhaupt kann einem jemand, der Bush vor der UN einen Teufel nennt ja wohl nur sympathisch sein. Wer schon seit vielen Jahren für Castro und Guevara schwärmt, ist natürlich auch taub für jedes Argument, das man vorbringt, um zu zeigen, dass Chavez vor allem für eines in die Geschichte eingehen wird: Aus Venezuela vollends eine sozialistische Diktatur gemacht zu haben.
Gerade hat Chavez ein weiteres dieser Argumente geliefert: Chavez hat angeordnet, genau zu beobachten, was ausländische Staatsbürger, die sich in Venezuela aufhalten so alles schreiben und sagen. Sobald sich jemand regimekritisch äußert soll er zukünftig des Landes verwiesen werden.

Chavez:
"How long are we going to allow a person — from any country in the world — to
come to our own house to say there's a dictatorship here, that the president is
a tyrant, and nobody does anything about it?"

OK. Chavez will (zumindest ausländische) Kritiker des Landes verweisen, er selbst ist aber kein Tyrann und Venezuela keine Diktatur.
Got it!

Montag, 23. Juli 2007

Für alle, die es interessiert

Heute Abend/Heute Nacht findet eine weitere der TV-Debatten statt, in denen sich die US-Präsidentschaftsbewerber der beiden Parteien vor den Vorwahlen präsentieren. Heute Abend sind die Demokraten dran und alle, die wissen wollen, was bei der Gegenseite so abgeht können sich das dieses Mal sogar live anschauen, da die heutige Debatte von CNN ausgestrahlt wird. CNN hat sich dazu entschlossen, das Format ein wenig zu ändern und hat dazu YouTube mit ins Boot geholt: Wie immer werden die Fragen nicht nur vom Moderator (dieses Mal: Anderson Cooper) gestellt werden, sondern auch von einfachen US-Amerikanern. Dieses Mal wird dies in Form von YouTube-Videos geschehen.

TV-Tipp: Die Debatte der Demokraten live aus South Carolina heute ab 1.00 Uhr auf CNN.
Die Republikaner sind am 17. September dran.

Sonntag, 22. Juli 2007

Why Bush Will Be A Winner...

...dies ist der Titel eines in der Washington Post veröffentlichten Artikels. Geschrieben wurde er vom konservativen Journalisten Bill Kristol. Wer so eine Stellungnahme abgibt (und dann noch in der nicht gerade Bush-freundlichen Washington Post) darf heutzutage ruhig behaupten, dass er sich weit aus dem Fenster gelehnt hat. Und tatsächlich lautet der erste Satz des Artikels auch:
"I suppose I'll merely expose myself to harmless ridicule if I make the
following assertion: George W. Bush's presidency will probably be a
successful one."

Zumindest dieser Blog wird nicht mit "ridicule" reagieren, da er ganz ähnlich denkt. Es soll aber festgehalten werden, dass niemand zum jetzigen Zeitpunkt wissen kann, welches Urteil die Geschichte einmal über den 43. Präsidenten der USA fällen wird. Darin eingeschlossen sind auch die, die ihn schon jetzt den schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten nennen.

Kristol begründet seine These, indem er auflistet, was Bush schon jetzt auf der Haben-Seite verbuchen kann: Als erstes nennt er die wirtschaftliche Lage in den USA:
"After the bursting of the dot-com bubble, followed by the attacks of Sept. 11,
2001, we've had more than five years of steady growth, low unemployment and a
stock market recovery."
Dies führt Kristol vor allem auf die "Bush-tax-cuts" zurück. Auch die Änderungen im Bereich der US-Altengesundheitsfürsorge Medicare wertet Kristol als Erfolg, da die vorausgesagten Horror-Szenarien nicht eingetroffen sind. Im Bereich des Rentenprogramms Social Security und der Immigrationspolitik sagt Kristol voraus, dass in der Zukunft Gesetze verabschiedet werden, die ähnlich dessen sind, was Bush vorgeschlagen hat.
Auf der Haben-Seite verbuchen könne Bush auch das Einsetzen der zwei konservativen Bundesrichter Samuel Alito und John Roberts.

Der zweite große Bereich, über den Bill Kristol schreibt ist der War On Terrorism: Außer im Irak habe es weniger Terror im In- und Ausland gegeben, als man es am 12. 9. 2001 geglaubt hätte. Vor allem hat es seit 9/11 keinen weiteren Anschlag in den USA gegeben. Der Afghanistan-Krieg sei einigermaßen gut abgelaufen; ein Problem stelle Pakistan dar. Kristol ist der Meinung, dass Bush hier (auch militärisch) noch eingreifen wird.
Kristol über die Bush-Außenpolitik generell:
"It has mostly been the usual mixed bag. We've deepened our friendships
with Japan and India; we've had better outcomes than expected in the two
largest Latin American countries, Mexico and Brazil; and we've gotten
friendlier governments than expected in France and Germany. China is
stable. There has been slippage in Russia. The situation with North
Korea is bad but containable."

Das zentrale Thema ist natürlich auch für Kristol der Irak: "
Bush is a war president, and war presidents are judged by whether they win or
lose their war. So to be a successful president, Bush has to win in Iraq."
Kristol schreibt, dass er nun denkt, dass dieser Krieg zu gewinnen ist, da man jetzt endlich die richtige Strategie habe:
"With the new counterinsurgency strategy announced on Jan. 10, backed up by the
troop 'surge', I think the odds are finally better than 50-50 that we will
prevail. We are routing al-Qaeda in Iraq, we are beginning to curb the
Iranian-backed sectarian Shiite militias and we are increasingly able to protect
more of the Iraqi population."
Und so kann sich, nach einem Sieg im Irak, die politische Lage im gesamten Nahen Osten zu Gunsten ,,unserer Freunde" verschieben.
Wichtig sei zum Schluss auch, das Weiße Haus nicht an einen Demokraten zu verlieren. Dies ist nach Kristols Meinung durchaus realistisch.
"Many Americans will recoil from the prospect of being governed by an unchecked
triumvirate of Hillary Clinton, Nancy Pelosi and Harry Reid."


Kristols Fazit:
"What it comes down to is this: If Petraeus succeeds in Iraq, and a Republican
wins in 2008, Bush will be viewed as a successful president. I like the odds."