Montag, 19. Januar 2009

Goodbye (Teil 15)

George Bush war stets bekannt für seinen guten Sinn für Humor und seine Witzigkeit. Ronald Reagans Humor zeigte sich oft darin, dass er lustige Geschichten witzig erzählen konnte. George Bushs Humor zeigte sich vor allem in seiner Schlagfertigkeit. Einmal sagte Bush bei einer Pressekonferenz zu den Journalisten: "Ich lese nicht einmal die Hälfte dessen, was Sie schreiben." Ein Journalist antwortete schlagfertig: "Und wir achten nicht einmal auf die Hälfte dessen, was sie sagen." Doch Bush konnte noch einen draufsetzen, indem er sagte: "Das erklärt Ihre armselige Berichterstattung über mich."

In einem CNN-Beitrag zu seinem 60. Geburtstag sagte ein Journalist über Bush: "There is an aspect of George Bush's personality which has not changed and that's a kind of not immaturity but a certain playfulness that I think remains."
Dabei war es für Bush oft nicht leicht, die richtige Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit zu finden, regierte er doch in ernsten Zeiten als Kriegspräsident, in denen er nicht zu oft den Clown spielen konnte.

Hatte Bush einmal einen Running Gag gefunden, konnte er Jahre daran festhalten: Bei einem Besuch Bushs in Frankreich stellte David Gregory von NBC Jaques Chirac eine Frage auf Französisch. Noch Jahre später neckte George Bush ihn dewegen.

Berühmt war Bush auch für seinen selbstironischen Humor mit dem er zeigte, dass er sich selbst nicht zu wichtig nimmt. Seine erste Rede beim den jährlichen Journalisten-Dinner, bei denen Präsidenten traditionell lustige Reden halten, widmete er den "Bushisms", seinen verdrehten Sätzen und Wörtern.

Legendär ist sein Auftritt beim Dinner der White House Correspondents Association 2006, als er mit Steve Bridges, einem Bush-Imitator, auftrat. Hier das Video.

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